
Ich gehöre zu denjenigen Metalhörern, die finden, dass früher eigentlich alles irgendwie besser war, atmosphärischer, tiefgehender, denkwürdiger. Das gilt gerade auch für die Zeit, als ich 16, 17 oder 18 war und in der EMPYRIUM ihre ersten beiden Alben veröffentlicht haben, die meine Sturm und Drang-Phase, die sonst geprägt war von Hesse, Rotwein und kitschigen Gedanken, um den passenden musikalischen Teil bereichert haben. Man könnte, mit dem damaligen Pathos gesprochen, auch sagen: Eine kleine Legende in der deutschen Musikszene ist zurückgekehrt. Und ich denke, angesichts des erst zweiten und 2012 einzigen EMPYRIUM-Konzertes muss ich wirklich nochmal in mich gehen und den Retrowahn etwas zurechtrücken. Denn was an diesem Abend in der Bochumer Christuskirche passiert ist... davon werde ich noch in zehn Jahren sprechen.
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Sehr schönes und treffendes Live-Review. Das Konzert war absolut was Besonderes. Die Atmosphäre ist wahrlich schwer in Worte zu fassen. Tolle Location, sehr kluge und abwechslungsreiche Songauswahl seitens Empyrium. Ich hoffe, dass dies nicht das...